• Carina Iten

Meditation – 5 Tipps für Anfänger

Wie du den idealen Einstieg in die Meditation findest

Meditation – 5 Tipps für Anfänger

Entgegen vieler Mythen musst du, um zu meditieren, kein spiritueller Mensch sein oder spezielle Kurse oder Orte besucht haben. Meditation ist ein Übungsfeld, vergleichbar mit einer neuen Sportart oder einer neuen Sprache, die du lernen möchtest. Es braucht dazu lediglich eine regelmässige Praxis, Geduld und Durchhaltewillen.


In der Meditation geht es darum, den Geist zu trainieren. Bewusst den Blick von aussen nach innen zu richten und in der Stille gegenwärtig zu sein, ohne den Sein-Zustand zu bewerten.


Mit diesen 5 Tipps wird dir der Einstieg in die Meditation gelingen:


1. Richte dir einen Meditationsplatz ein

Natürlich kannst du auf dem Sofa oder im Bett meditieren. Aber diese Plätze nutzt du bereits zum Bücher Lesen, TV Schauen oder Schlafen. Richte dir bewusst einen Wohlfühlplatz ein, an dem du dich gerne aufhalten wirst und der nur für die Meditationspraxis bestimmt ist. Das muss kein ganzer Raum sein, aber wähle dafür eine Ecke in deinem Schlaf- oder Wohnzimmer. Nutze zudem Wohnaccessoires wie eine Kerze, ein Duftdiffuser mit Aromaöl, ein kraftvolles Bild oder Kristalle, um den Platz so angenehm und persönlich wie möglich zu gestalten. Ich schmücke meinen Platz auch gerne mit frischen Blumen.


2. Bequeme Kleidung

Gerade wenn du im Sitzen meditieren möchtest, kann ein enger Hosenbund oder Knopf deine ganze Konzentration schwächen. Deshalb wähle bequeme Kleidung. Du kannst dir auch eine Decke zur Seite legen, falls du während der Meditation kalt bekommst.


3. Bewegung

Damit während der Meditation nicht einzelne Körperpartien einschlafen, ist es hilfreich, mit einigen Körperübungen zu starten. Beispiele: Füsse, Schultern und Arme kreisen, Beine ausklopfen oder Yogaübungen praktizieren.


4. Fokus auf den Atem richten

Die Meditation in der Stille kann zu Beginn eine grosse Herausforderung darstellen. Ich empfehle dir deshalb, dass du dich während der Meditation auf deinen Atem fokussierst. Als Unterstützung kannst du sanfte Meditationsmusik abspielen.


5. Kurze Sequenzen wählen

Deine Gedanken werden zu Beginn immer wieder abschweifen, das ist ganz normal und deshalb macht es keinen Sinn, wenn du direkt mit einer 30-minütigen Meditation beginnst. Damit deine Motivation bleibt, rate ich dir für den Anfang an, kurze Sequenzen von max. 5 Minuten zu wählen. Wenn du bemerkst, dass dein Geist abschweift, lenke deine Aufmerksamkeit wieder zurück zu deinem Atem. Wenn du erfolgreich die 5 Minuten meisterst, kannst du die Sequenzen regelmässig um einige Minuten verlängern, bis du bei deiner gewünschten Meditationsdauer angekommen bist.


Meditationsanleitung

Setz dich bequem hin und schliesse deine Augen. Bring deinen Fokus von aussen nach innen und konzentriere dich nur auf deinen Atem. Nimm ganz bewusst wahr, wie dein Atem durch deine Nase in den Körper hinein und langsam wieder hinaus fliesst. Folge deinem Atem für ein paar Minuten und öffne dann wieder deine Augen.


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photos: mirjam kluka

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